Hunde-Leben! mit HD
 
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Wissenswertes

Einer der Gedanken, auf den ich Sie 2009 aufmerksam machen möchte, beschäftigt sich mit den Folgen
von HD: ARTHROSE. Es mehren sich Stimmen, dass bis zu 90% der schwereren Fälle im Verlauf ihres Hundelebens an Arthrose erkranken. Jetzt, wo es unser Paulchen auch betrifft (Bandscheiben, Hüftgelenke, Kniegelenk), erscheint es mir, natürlich auch wieder zu spät, als logisch.
Die Schonhaltung der an HD erkrankten Hunde, auch wenn uns das als Rudelführern nicht zwingend gewahr wird, öffnet der Arthrose jede Tür.
 
Arthrose ist nicht heilbar, es ist schwierig genug, den Hunden die Schmerzen zu nehmen, aber wir sehen,
dass man mit einer fachlich gut ausgeführten Gold-Akupunktur eine Schmerzreduzierung erreichen kann.
Auch als vorbeugende Maßnahme kommt sie für HD-Hunde in Betracht.
Werfen Sie einmal einen Blick auf die Veröffentlichungen des Dr. Schulze aus Kamen.
Regelmäßige Bewegung, wobei die Betonung auf mäßig liegt, ordentlicher Muskelaufbau, der die Gelenke entlastet, abwechslungsreiche, frische Nahrung, Zusätze wie MSM, Glucosaminsulfate, Chondriotin und dergleichen, helfen.
Interessanter Artikel aus der Hamburger Tierklinik, HIER.
Auch wer sich über eine Denervation informieren möchte, wird dort fündig.
 
Alles, was wir für Paulchen zur Linderung entdecken, darüber werden wir weiter berichten.
 

Fundstück (5/08):

Neue Erkenntnisse in Sachen HD

Bei schmerzhaften Hüftgelenkserkrankungen des Hundes blieb dem Hundehalter lange Zeit nur die Verabreichung von schmerz- und entzündungshemmenden Mitteln, wenn er sich nicht für eine aufwendige Totalendoprothese entscheiden konnte.

Durch die Untersuchungen von Prof. Küpper im Klinikum Aachen konnte schon vor acht Jahren ein neuer Weg zur erfolgreichen Behandlung dieser schmerzhaften Krankheit begangen werden:
Die Denervation der erkrankten Hüftgelenke nach Küpper ist eine nobelpreisverdächtige Maßnahme: in cirka 10 Minuten werden (natürlich unter Narkose) die „Po-Backenmuskeln“ des Hundes so auseinander gezogen, dass die schmerzleitenden Nervenfasern im Gelenkbereich unterbrochen werden können.

Für immer, wenn man es richtig macht.
Ergebnis: der Hund lahmt nicht mehr, weil er keine Schmerzen mehr spürt. Beobachtungen über Jahre haben gezeigt, dass die denervierten Hunde eine gute Lebensqualität bis zum Ende ihres Lebens haben.

Die Methode von Küpper haben wir seit einiger Zeit noch verbessern können: der Pectineus-Muskel im Bereich des Innenschenkels wird durchgetrennt, was keinerlei Folgestörungen nach sich zieht, jedoch die „Kugel“ besser in die „Pfanne“ legt. Gleichzeitig wird noch ein anderer Muskel durchtrennt, der in seiner normalen Funktion und Lagerung die freie Beweglichkeit des entzündeten Gelenks behindert: der Iliopsoas-Muskel.
Jetzt kann mittels eines Chirurgie-Lasers der Bereich denerviert werden, der mit der Methode von Küpper bislang nicht zugänglich war.

Die Ergebnisse sind ermutigend: die operierten Tiere laufen tatsächlich noch besser und die fortschreitende Zerstörung des Hüftgelenks (Osteoarthritis) wird deutlich gebremst, besonders unter Verabreichung der Nahrungsergänzungsmittel Arthridor und Derma Coat.

Was das kostet? Hundehalter müssen mit Chirurgiekosten von cirka 250 Euro zuzüglich Narkosekosten rechnen. Eine Totalendoprothese kostet cirka 2000-2500 Euro.

Dirk Schrader & Kollegen Tierärztliche Klinik Rahlstedter Straße 156 22143 Hamburg
   www.Tierklinik-HH-Rahlstedt.de

 
Die zementfreie Hüftendoprothese für den Hund
 
Seit dem Sommer 2007 steht dem Hundehalter eine echte Innovation zur Verfügung: Bei schwerster Hüftgelenkdysplasie des Hundes wenden wir die zementfreie, geschraubte Helica-Endoprothese an.
Durch eine hochsensible Implantationstechnik konnten wir die reine Chirurgiezeit auf fünfundzwanzig Minuten reduzieren. Dies bedeutet eine erhebliche Kostensenkung auf dem Gebiet der Endoprothetik: Eine Helica-Endoprothese kostet ca. 800.- €. Die tierärztlichen Kosten reduzieren sich auf 600.- € zzgl. ges. Mwst.
Tierärztliches Institut für angewandte Kleintiermedizin
Dirk Schrader & Kollegen Rahlstedter Straße 156, 22143 Hamburg www.das-tierhospital-hamburg.de
 
 
Dreifache Beckenosteotomie (DBO)
und andere operative Behandlungsmöglichkeiten, anschaulich erklärt:
Dr. Müller, Heinsberg
 
 
HD und Natriumascorbat
Ein Netzfundstück, auf das ich Sie unbedingt aufmerksam machen möchte:
(Erübrigen Sie ein paar Minuten, die sich lohnen, vor allem, wenn Sie ein Hundekind haben)

Die verschiedenen Beiträge über die HD in den letzten Ausgaben haben mich veranlasst, Ihnen eine Veröffentlichung auszuhändigen, die zwar schon etliche Jahre alt ist, aber für mich immer noch aktuell, wie mich meine Erfahrung in Bezug auf die nachstehend angesprochene Wirkungsweise von Natrium-Ascorbat gelehrt haben. Anhand der Erfahrungen mit unseren beiden Neufundländern, die beide mit HD belastet waren bzw. behaftet sind, können wir nur bestätigen, dass durch die tägliche Eingabe von ca. 2g Natrium-Ascorbat große Beeinträchtigungen in der Beweglichkeit unserer Bären ausgeblieben sind. Auch wissen wir von vielen Hundebesitzern, deren Hunde ebenfalls mit HD behaftet sind, dass die Beschwerden nachgelassen haben  und die Hunde sich wieder einwandfrei bewegen konnten.
Zu der nachstehend aufgeführten Abhandlung möchte ich Ihnen noch einige Informationen an die Hand geben:
Natrium-Ascorbat wird zur Lebensmittelhaltbarmachung verwendet. Da ein Antrag auf Zulassung niemals gestellt wurde, ist es in der tierärztlichen Medizin natürlich auch nicht freigegeben worden.
Selbst beim Menschen soll es schon geholfen haben. Mir sind auch mehrere Fälle bekannt, wo es bei Arthrose hilft. Nebenwirkungen sind nicht bekannt (womöglich einmal Durchfall).

Hier das wörtlich übernommene Referat über die Studie in Amerika:
„San José, Calif.95111, USA

Hüftgelenksdysplasie der großen Hunderassen, seit langem als ein ererbter Geburtsfehler angesehen, kann jetzt eine leicht kontrollierbare biochemische Angelegenheit sein. Die krankhafte Veränderung in den Hüftgelenken scheint vielmehr durch qualitativ minderwertiges und schwaches Collagen in den betreffenden Muskelbändern hervorgerufen zu werden.. Dies wird durch zuwenig Ascorbat – für eine richtige Synthese und Erhaltung des Collagen wichtig – verursacht. In acht Würfen (von Deutschen Schäferhundwelpen) von Deutschen Schäferhundeltern mit HD oder von Eltern, die HD-Welpen zeugten, gab es keine Anzeichen von HD! Die Mutterhündinnen bekamen während der Schwangerschaft Mega-Dosierungen von Ascorbat, und die Welpen erhielten eine ähnliche Diät, bis sie das junge „Erwachsenenalter“ erreicht hatten (18 Monate bis 2Jahre).

In den letzten 30 Jahren oder mehr hat man versucht die Hunde-Hüftgelenksdysplasie durch Pseudo-Zuchtauslese zu eliminieren. Die erste Beobachtung dieser Versuche empfahl Sterilisierung aller Welpen in einem von HD befallenen Wurf. Diese Maßnahme neigt zu Extremismus und könnte zum Aussterben einiger Rassen führen. Die meisten Tierärzte und Züchter jedoch sterilisierten nur die Welpen, die HD hatten und erlaubten, dass mit den anderen Welpen dieses Wurfes, die frei von HD waren, gezüchtet werden durfte. In der Annahme, dass dieses Leiden erblich ist, hat sich durch die Pseudo-Zuchtauslese die HD über die Jahre fortgesetzt. Schuld daran ist der Trägerfaktor in den Wurfgeschwistern, die diese Krankheit nicht zeigten.

 
Es war nie meine Absicht, dass die Lösung des HD-Problems so einfach sei, wie eine Zuchtauslese,
da dies das Problem bis heute nicht gelöst hat. Während 25 Jahre, in denen ich mich mit HD beschäftige, habe ich nie eine genetischen Schablone gefunden. Ich habe Rüden und Hündinnen gesehen, die von der Orthopedic Foundation als HD-frei gekennzeichnet, HD-Welpen produzierten und umgekehrt haben HD-Eltern normale (HD-freie) Welpen in die Welt gesetzt.

In einem Zeitalter, in dem die medizinische Gesellschaft kontrollierte und doppelt gesicherte Ergebnisse verlangt, um eine neue medizinische Theorie zu beweisen, ist es unbegreiflich, dass Tierärzte eine unbewiesene Theorie auf ihren äußerlichen Eindruck hin akzeptieren, nämlich dass HD ein genetischer Geburtsfehler ist. Der tierärztliche Berufsstand hat in den vergangenen Jahren große Fortschritte auf dem Gebiet der Erleichterungen, Therapien, Chirurgie und der Technologie gemacht. Warum haben wir das Problem der Hunde-HD nicht gelöst?

Bis heute haben nur zwei Forscher die HD-Krankheit auf der Ebene von Zellen betrachtet. Dieses Team berichtet von der Myopathy (Atrophie) des „Pectineus“-Muskels und seine Auswirkung auf das Coxofemoral-Gelenk. Mit Hilfe eines tierärztlichen Pathologen haben sie durch histologisches Studium festgestellt, dass der „Pectineus“-Muskel bei potentiellen HD-Welpen von einer Atropie (Myopathy) befallen wird.

(Myopathie ist der medizinische Oberbegriff Erkrankung von Muskelzellen, die durch die Entzündung oder Überbeanspruchung der Muskeln auftreten. Dies kann in einzelnen Muskeln auftreten oder die gesamte Muskulatur betreffen.)
Die Atrophie (griechisch ατροφία - die Abmagerung, Atrophie, der Nahrungsmangel) bedeutet Gewebsschwund. Sie kann durch Größenabnahme der Zellen (Hypotrophie) oder durch Abnahme der Zellzahl (Hypoplasie) jeweils mit oder ohne gleichzeitige Veränderungen in der Zellstruktur auftreten.

Um das HD-Syndrom zu verstehen ist es wichtig, die Bedeutung des Wortes „Stress“ zu verstehen. Nach Hans Selye ist „Stress“ die nicht weiter spezifizierte Antwort des Körpers auf jegliche Anforderung, die ihm gestellt wird. Stress kann nicht vermindert werden, ganz gleich, was ein Tier tut oder was einem Tier passiert. Immer gibt es eine Anforderung, die eine Energie zu erzeugen notwendig macht, um die Aufgaben zu lösen, die zum Erhalt des Lebens, der um den wechselnden äußerlichen Einflüssen zu widerstehen oder sich ihnen anzupassen, notwendig sind. Selbst ein schlafendes Tier ist unter einer Art von „Stress“: Sein Herz muss weiter Blut pumpen, die Gedärme müssen Futter verdauen, und die Muskeln müssen die Brust bewegen, um das Atmen zu ermöglichen. Völlige Freiheit vom Stress ist der Tod. Eine niedrige Stresslage wird durch natürliche körperliche Funktionen ausgelöst.

Während der langen Evolution von Wirbeltieren war Stress ein Begleiter bei der Entwicklung der Tiere. Mittel, um Stress zu bekämpfen, sind schon früher entwickelt worden. Eine der hauptbiochemischen Systeme zum Neutralisieren der schädlichen Wirkungen von Stress und einer, dessen Wichtigkeit im Augenblick noch nicht voll erkannt ist, ist das System der Enzyme, um Blut-Glucose in Ascorbat umzuwandeln (Unkorrekterweise „Vitamin C“ genannt. Dieses System befindet sich in der Leber der Säugetiere. Die hauptsächlichen biochemischen Funktionen von Ascorbat sind eine Anti “Stress“ und ein „Detoxicant“ (Entgiftung) und ein notwendiger „Metabolit“ zur Aufrechterhaltung biochemischen „Homeostasis“ im Körper des Tieres. Tägliche Erfordernisse von Ascorbat für das Überleben von Säugetiere, als diese zuerst auftraten, vor 165 Millionen Jahren, waren so hoch, dass sich ein separater biochemischer Rückfütterungsmechanismus bildete, um die immer größere Mengen von Ascorbat zu produzieren, im selben Maße wie der Stress größer wurde. Beide Synthesen von Ascorbat durch die Leber und der Rückfütterungsmechanismus hatten so großen Überlebenswert, dass sie heute an den meisten Säugetieren existieren.

Der Durchschnittswelpe erlebt eine Serie von Stress während seines ersten Lebensjahres. Die erste große Anpassung ist die an die neue Umgebung, wenn der Welpe von seiner Mutter fort muss (Umgebungsstress). Der Welpe kommt zur Untersuchung zum Tierarzt, zum Entwurmen (oxicologie-Stress), dann wird geimpft (Immunologie-Stress) und später zum Bildungs- und Gehorsamstraining (physischer+psychischer Stress)Möglicherweise ist der wichtigste Stress der Wachstumsstress. Welpen der großen Rassen wachsen im ersten Lebensjahr schnell. Zusammen mit dem Zahnen stellt dies eine große Anforderung an ihre kleinen Körper. All dies bedeutet „Hochstress“-Situationen.

Tabelle 1 Tägliche Ascorbat-Produktion im Tieren mg/kg Körpergewicht

Schlangen 10   Schildkröten 7   Mäuse 275   Kaninchen 226   Ziegen 190   Ratten 150   Hunde 40        Katzen 40   Primaten 0

Wie ersichtlich, produzieren Hunderassen 40 mg Ascorbat per Kilo Körpergewicht täglich. Merken Sie sich auch, dass Hunde und Katzen wesentlich weniger Ascorbat erzeugen als andere Säugetiere außer den Primaten (Säugetiere 1. Ordnung, Menschen, Affen, Halbaffen usw.) Für die Größe eines Deutschen Schäferhundes, einer Dogge, des Bernhardiners und anderer Hunde großer Rassen ist die Produktion von Ascorbat äußerst gering, verglichen mit der fast fünffachen der etwa gleichgroßen Ziege.

„ Hochstress“-Situationen verlangen dem Tier viel Ascorbat ab, was eine größere Produktion dieser Substanz in der Leber notwendig macht. Einige Hunde scheinen relativ schwache Produzenten von Ascorbat zu sein. Die Unfähigkeit, größere Mengen von Ascorbat zu erzeugen, mag entweder durch einen Mangel des bei Stress operierenden „Rückfütterungsmechanismus“ hervorgerufen werden oder durch eine Trägheit des Leber-Enzym-Systems, das nicht genügend mit verstärkter Synthese von Ascorbat reagiert.
Inzucht könnte die Hauptursache der teilweisen Unfähigkeit des Enzym-Systems sein, nach Art der Säugetiere normal zu reagieren. Die Produktion von hochgradigem Ascorbat während der Hochstress-Situationen ist notwendig, um die „Homeostasis“ (Aufrechterhaltung durch stabilisierende Mittel) aufrechtzuerhalten. Wenn die „Homeostasis“ nicht aufrechterhalten wird, wird der Körper oder einige seiner Organe und/oder Teile davon sehr merklich geschwächt. Ein bekanntes biochemisches Resultat einer ungenügenden Ascorbat-Synthese ist die Produktion von schlechtem und schwachem Collagen.
Collagen ist die wichtigste feste Substanz im weißen faserigen Verbindungsgewebe.
Es ist dieser „Intra-Zellen-Zement“, der die Gewebe verbindet und ihnen die Kraft gibt.
 
Die Aminosäure „Proline“ muss „hydroxyliert” werden, um “Hydroxyproline” zu bilden. Diese letzte Substanz formt “Polypeptide”-Ketten (Zusammensetzung durch Vereinigung von zwei oder mehr Aminosäuren) von “Tropocollagen”, wodurch Collagen entsteht, “Hydroxylation” von “Proline” zu “Hydroxyproline” erfordert Ascorbat.
 
Genügend Ascorbat ist auch für die Synthese von hochwertigem Collagen erforderlich, welches durch große Mengen von Ascorbat aufrechterhalten wird und den Sehnen und Bändern genügend Kraft und Funktionsmöglichkeiten gibt.

In einer Abhandlung über Skorbut, veröffentlicht 1753, findet man den folgenden Befund über Gelenke bei durch Skorbut verstorbenen Menschen, gemacht St.-Lewis-Hospital in Paris im Jahre 1699: „Die Bänder der Gelenke waren zerfressen und lose. Statt dass man in den Körperhöhlen der Gelenke den bekannten öligen Mucilage (Tierschleim als Gelenkflüssigkeit) vorfand, gab es dort nur eine grünliche Flüssigkeit, welche durch ätzende Beschaffenheit die Bänder zerfraß.“

So ist seit 1699 bekannt, dass Skorbut die Bänder und Gelenke sehr ungünstig beeinflusst. Zugegebenermaßen rühren die Befunde der oben angegebenen Autopsie von echtem klinischen Skorbut her, der tödlich ist.

Schlittenhundeteams unter schweren Arbeitsbedingungen auf einer Expedition zum Südpol zeigten Anzeichen von gerade diesem klinischen Skorbut. Diese Anzeichen verringern sich nur, wenn die Hunde mit frischer Leber von Seelöwen gefüttert wurden, die Ascorbat enthielt. Hundeschlittenteams im mittleren Westen haben auch klinischen Skorbut gehabt, wenn Sie großen Stress-Situationen ausgesetzt waren.

Obgleich der „Pre-dysplasiv“-Welpe keine Anzeichen von echtem klinischen Skorbut zeigt, ist sein Zustand mit dem Syndrom der Menschen „chronischer subklinischer Skorbut“ genannt, verwandt. Mehrere Krankheiten bei Hunden und Katzen sind mit diesem Syndrom in Verbindung gebracht worden.

HD-Welpen und Collagenmangel

Bei potentiellen HD-Welpen großer Rassen ist das erste und/oder zweite Lebensjahr eine „Hochstress“- Periode. Die Anforderungen von großen Mengen Ascorbat ist sogar noch größer.
Der sich daraus ergebende Mangel an hochwertigem Collagen in „coxofemoralen“ Bändern und in den „pectinealen“ Bändern und Muskeln liegt auf der Hand.
Das schwache Collagen verursacht Dehnungen und ein „Losewerden“, wodurch Gelenkschlaffheit hervorgerufen wird, welches bewirkt, dass sich die junge „femorale“ Kugel (Gelenkkopf) von dem „Acetabulum“ (Gelenkpfanne) löst.

Nach der Trennung der „femoralen“ Kugel (Gelenkkopf) von dem „Acetabulum“ (Gelenkpfanne) beginnt ein Entzündungsprozess (Arthritis). Verschiedenartige Mengen von Narbengeweben bilden sich in dem „Acetabulum“ (Gelenkpfanne), wodurch verändert wird, dass der Kopf des Schenkels in seine normale Lage zurückkehrt. Hierdurch wird die „coxofemorale Subluxation“ (HD) hervorgerufen. Gleichzeitig verzögert die schlechte Qualität des Collagen in den „pectinealen“ Muskeln und Bändern das Wachstum und die Entwicklung (Myopathy oder Atropie).

Das verhinderte Wachstum und die verminderte Entwicklung der Sehnen und Muskeln zusammen mit dem schnellen Wachstum der Schenkel ( „Femus“ ) trägt weiterhin zur Ursachenforschung dieser „Subluxation“ (Ausrenkung in den Gelenken) bei. Diese „Subluxationen“ (Ausrenkungen) entstehen durch die Befestigung des „Pectineus“- Muskels an die „iliolpectineale“ Erhöhung und an die mittleren Zweige ( Abzweigungen) der „ Linea apera“ über dem (vom Zentrum) entfernteren Ende des Schenkels.

Ein wirksamer Weg zur Verhinderung von HD:
Seit 5 Jahren sind 8 Würfe von Deutschen Schäferhundwelpen aus HD-Eltern oder von Eltern, die HD-Welpen produzieren, mit Mega-Dosierungen von Ascorbat behandelt worden. Bis heute hat nicht einer dieser Welpen HD bekommen.

Das Rezept heißt: Der schwangeren Mutterhündin 2-4 g Sodium-Ascorbat-Krisalle in ihr tägliches Futter zu geben. Bei der Geburt der Welpen bekommen dieselben 50-100 mg Ce-Visol (Mead Johnson) oral eingegeben. Wenn die Welpen drei Wochen alt sind, hört man mit dem Ce-Visol auf, und stattdessen wird eine Dosierung von 500 mg. Sodium-Ascorbat täglich dem Futter beigegeben, bis die Welpen 4 Monate alt sind. Danach wird die tägliche Dosierung auf 1-2 g erhöht. Hierbei bleibt es, bis die Welpen 18 Monate bis 2 Jahre alt sind.
Dieses Rezeptprogramm war so erfolgreich, dass Züchter beim Verkauf von Welpen jetzt eine Klausel in Ihre Verkaufskontrakte aufgenommen haben, auf der garantiert wird, dass die Welpengarantiert frei von HD sind, wenn sie nach dem obigen Rezeptprogramm ihr Ce-Visol und danach Sodiun-Ascorbat erhalten“

Die Wirkungsweise von Natrium-ascorbat basiert u.a. auf der Neubildung von Kollagen. Es ist Bestandteil von Knochen, Knorpeln, Sehnen, Gefäßwänden, Haut und Zähnen. Ferner fördert es den Stoffwechsel und stärkt das Immunsystem.
 
Aus eigenen und den Erfahrungen von Hundehaltern, deren Hunde mit ED. OCD, ARTHROSEN und SPONDYLOSEN behaftet waren, wissen wir, dass sie durch Natrium-Ascorbat - vorausgesetzt die Diagnose stimmt - ihren Hund weitestgehend beschwerdefrei bekommen werden.
Bei entzündlichen Prozessen (z.B. Arthritis) hilft Natrium-Ascorbat NICHT!
Bei Arthrose gibt es Abhilfe.

Da jeder Hundekörper verschiedenartig auf Natrium-Ascorbat reagieren kann, empfehle ich ihnen folgende Dosierung:
  • beginnen sie 3 Tage lang mit 2 Gramm pro Tag
  • danach jeweils immer 3 Tage lang die Dosis um 1 Gramm erhöhen, bis ihr Hund einmal Durchfall oder breiigen Stuhl bekommt
  • Zuviel Natrium-Ascorbat scheidet der Hundekörper ungenutzt aus!
  • Geben sie jetzt ihrem Hund täglich die letzte Gramm-Zahl, bei dem es noch keinen Durchfall / breiigen Stuhl gab. Beispiel: bis zu 4 Gramm gab es keinen Durchfall, aber bei 5 Gramm gab es Durchfall, dann sind 4 Gramm für ihren Hund die richtige Dosis.
  • Natrium-Ascorbat lagert sich - wie Vitamin C - NICHT in irgendwelchen Organen an!
  • Der Hundekörper speichert es aber auch nicht.

Daher ist es sinnvoll, dem Hund bis an sein Lebensende täglich Natrium-Ascorbat zu verabreichen.


Es gibt "Besserwisser", die Ihnen erzählen, Natrium-Ascorbat sei gleich Vitamin C, hier die chem. Formeln:
Natrium-ascorbat= C[sub]6 [/sub]H[sub]7[/sub] Na O[sub]6[/sub]
Vitamin C= C[sub]6 [/sub]H[sub]8 [/sub]O[sub]6[/sub]

 
Anmerkung: Ich habe mir heute, 27.3.07, telefonisch die Erlaubnis zur Veröffentlichung dieses Artikels geben lassen.
 
Da auch die linke Hüfte unseres Hundes HD aufweist - und uns der behandelnde Chirurg aufgrund der Röntgenbilder vom 14.4.07 eine zweite Hüftoperation für das nächste Jahr "in Aussicht stellte", werden wir ab sofort mit der Gabe von Natriumascorbat bei Paulchen beginnen.
Ich habe mich, sowohl im Netz als auch bei Ärzten und Apothekern, schlau gemacht, dass ich meinem Hund keinesfalls damit schaden kann.
Hochdosierte Vitamin C Gaben werden im Übrigen mittlerweile beim Menschen auch in der Krebstherapie eingesetzt.
 
Über Erfolg oder Misserfolg werde ich natürlich berichten. Interessierte verfolgen Pauls Werdegang
unter Paul Fröhlich/Tagebuch.     
Bedingt durch seine weitere Krankengeschichte haben wir Paulchen  jetzt im Sommer 07 röntgen lassen,
bisher ist keine Verschlimmerung der linken Hüfte zu erkennen....>>                        

nach wenigen Wochen wächst das Fell wieder nach

 

 
Dr.vet.Koch über Bewegung+Ernährung
 
Hundezeitung:
HD-Was tun?
Beitrag über HD im WDR:
 
Methylsulfonylmethan - kurz: MSM kann/soll  betroffenen Hunden helfen. Infos HIER
 
 
Rogalla-Rummel
Praxis Bericht
über Goldimplantation

 

 

Ben, September 2007
-linke Seite-
 
struppiforum
 
Austausch
zum Thema HD
 (und HD-Operation
 
Ben,September 2008
-rechte Seite-

 
Februar 2009:
Den folgenden Artikel habe ich hier in diesem Forum:
http://forum.ksgemeinde.de/gesundheit-ernaehrung/11254-hd-vererbung.html gefunden, und er lohnt die Zeit, ihn zu lesen!  Er ist zwar älter, aber allemal noch aktuell.
 

Hallo Leute,
das ist ein sehr langer Bericht, aber er ist es wert gelesen zu werden.
Unser Mann vor Ort -K.H. Pranger- war in den letzten Wochen sehr aktiv und
hat Ungeheuerliches zum Vorschein gebracht.
Da geht es um
- Verflechtungen des VDH mit der Futtermittelindustrie
[Firma Waltham/Effem] und der Bundestierärztekammer
- Staatsanwaltschaft Dortmund ermittelt gegen Christa Bremer, die 3.
Präsidentin des VDH, dessen Geschäftsführer Bernhard Meyer und dessen
ständige Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt wegen der Abgabe einer
falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Prozessbetrugs
- Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschafts- und Medizinkriminalität
in Mannheim führt Verfahren gegen das aus BTK, VDH und Waltham/Effem
bestehende Trio wegen des Verdachts des Betrugs, des unlauteren
Wettbewerbs und der Korruption mit aktiver und passiver Bestechung
und da geht es um
-Einladungen für Tierheimleiter zu einem Seminar über Hunde-
und Katzenernährung - gesponsort von Effem - Kost und Logis frei.
Und wie jedes Jahr die Gratiskarten für die VDH-Ausstellung dazu.
[K.H. Pranger vermutet, der DTB hängt tief mit drin.]
Seinen Glauben an die Demokratie verloren .... schilderte uns K.H. Pranger
auch den brisanten Vorfall, wie es die Hunde-Mafia geschafft hat ein Buch
zu verbieten, welches alle bisherigen Vermutungen bestätigt.

Damit Sie nun nicht dumm sterben ... hier unser Praliné:

Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

Die Ausgangssituation

Die Erkrankungen des Skelett- und Bewegungsapparates des Hundes stellen
seit Jahrzehnten ein erhebliches veterinärmedizinisches Problem dar. In
den westlichen Ländern sind nach den Statistiken der kynologischen
Verbände 70-75% der gesamten Hundepopulationen betroffen. In nahezu allen
Rassen liegen bei mehr als der Hälfte der Hunde insbesondere an Acetabulum
und Femur - der Hüftgelenkspfanne und dem Oberschenkelkopf - pathologische
Veränderungen vor, die als Hüftgelenksdysplasie (HD) oder Canine Hip
Dysplasia (CHD) bezeichnet werden.

Ätiologisch bzw. ursächlich wurde bei der Hüftgelenksdysplasie des Hundes
bislang allgemein eine polygene Vererbung angenommen. Der Begriff kommt
aus der Nutz- und Schlachttierzucht und besagt, dass neben den Erbfaktoren
auch Einflüsse aus der Umwelt -insbesondere die Ernährung- bei der
Ausprägung eines Merkmals eine Rolle spielen. Das Verhältnis wird durch
den Heritabilitäts- bzw. Erblichkeitsgrad ausgedrückt. Bei der HD des
Hundes nahm man prozentuale Werte von bis zu 60% an, oder bezogen auf 1,
von 0,2-0,6.

In den Vereinigten Staaten, in Großbritannien, in Frankreich und in
Deutschland wurden durch die Hundezuchtverbände Röntgensysteme geschaffen,
um die Hüftgelenksdysplasie zu erfassen und zu bekämpfen. Aber nur in
Deutschland und einigen anderen europäischen Ländern sollte die HD mittels
Selektion und Ausschluss der erkrankten Hunde aus der Zucht aus den
Populationen der einzelnen Rassen eliminiert werden. Diese genetischen
Maßnahmen erwiesen sich jedoch über drei Jahrzehnte als erfolglos. Der
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) in Deutschland erzielte mit
seinen Bemühungen keinerlei Erfolge gegenüber dem American Kennel Club
(AKC) in den USA, dem Kennel Club (KC) in England oder der Société
Centrale Canine (SCC) in Frankreich. Die Hüftgelenksdysplasie liegt in
allen westlichen Ländern wie eh und je bei 60 - 65 % aller Hunde. Hinzu
kommen noch andere pathologische Veränderungen, sodass sich eine
Gesamtmorbidität- bzw. Gesamterkrankungsrate des Skeletts von 70 - 75 %
ergibt. In den meisten Fällen besteht die HD neben anderen
Skeletterkrankungen.

Die Tierärzte in den westlichen Ländern forderten zwar ohne Nennung
diesbezüglicher Einzelheiten "eine ausgewogene Ernährung" des Hundes und
überließen es der Industrie für Tiernahrung, den Hund mit "optimierten
Vollnahrungen" zu ernähren. Derzeit werden 80-85% der gesamten Hunde ganz
oder teilweise mit industriellem Fertigfutter ernährt, das somit zum
Maßstab einer gesunden Hundeernährung wurde. Mit diesen neuen
Fütterungsmethoden konnte aber auch keine signifikante Verbesserung in der
Morbidität der Hüftgelenksdysplasie erzielt werden. Es bestehen vielmehr
darüber hinaus mit einer sehr hohen Gesamterkrankungsrate zahlreiche
ernährungsbedingte Erkrankungen verschiedener Organsysteme.

Nach Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer - einem Tierarzt und einem
Wissenschaftsjournalisten mit medizinischer Ausbildung - können mit
züchterischen Maßnahmen und der derzeitigen industriellen Hundenahrung
grundsätzlich keine Verbesserungen in der Erkrankungsrate der
Hüftgelenksdysplasie erzielt werden, weil die HD nicht erblich ist und das
heutige Hundefutter die HD nicht verhindert, sondern überhaupt erst
verursacht. Nach Auffassung dieser Autoren wird die Hüftgelenksdysplasie
des Hundes allein durch seine Fehlernährung verursacht.

Ein Artikel der TU erregte weltweites Aufsehen

Im Jahre 1996 veröffentlichte die angesehene "Tierärztliche Umschau" (TU)
das Fortsetzungsreferat "Aktuelle Notizen über die Hüftgelenksdysplasie
beim Hund" von Marc Torel und Klaus Dieter Kammerer. Darin referierten und
analysierten die Autoren die gesamte Entwicklung der Hüftgelenksdysplasie.
Sie legten dar, dass die Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie niemals
schlüssig nachgewiesen worden war und objektiv nicht gegeben ist, sodass
deshalb die Zuchtprogramme über nunmehr drei Jahrzehnte ohne Erfolg
bleiben mussten. (Tierärztliche Umschau, Jahrgang 51, S. 455 ff., 1996)

Nach Auffassung von Torel/Kammerer spricht vielmehr alles dafür, dass bei
der HD eine alimentär/hormonelle Ätiologie und Pathogenese infolge
Fehlernährung und erhöhter Produktion von Somatotropin, Trijodthyronin
(T3), Thyroxin (T4), des Parathormons und des insulin-ähnlichen
Wachstumsfaktors IGF-I im Organismus des Hundes vorliegt. Die Autoren
zogen weiterhin Schlussfolgerungen für die Ernährung und Haltung des
Hundes und gaben Hinweise zur Prophylaxe seiner Skeletterkrankungen.

Damit brachten sie zum Ausdruck, dass die HD eine nahrungs- und hormonell
bedingte Ursache und Krankheitsentstehung hat. Die Fehlernährung
verursacht eine erhöhte Produktion des Wachstumshormons, der
Schilddrüsenhormone Trijodthyronin und Thyroxin, des Parathormons und des
insulin-ähnlichen Wachstumsfaktors im Organismus des Hundes. Die Autoren
beschrieben eingehend die Einzelheiten der Fehlernährung und die
nachteiligen Folgen für das Skelett.

Die Publikation fand in der Tierärzteschaft ein großes Interesse und eine
weltweite Resonanz. Aus den USA, aus ganz Europa und selbst aus Südafrika
und Australien gingen bei den Autoren und der Schriftleitung der TU
durchweg sehr positive und zustimmende Zuschriften ein.

Der Dreißigjährige Krieg mit heftigen Kämpfen

Diese aufsehenerregenden "Aktuellen Notizen" bildeten die Grundlage für
das im Jahre 1997 erschienene Kompendium "Der Dreißigjährige Krieg
1966-1996". Das von den Autoren Torel/Kammerer mit einer gewissen
Selbstironie als Kampf- und Streitschrift bezeichnete Buch lieferte
weitere Daten, Fakten und Hintergründe zum Thema Hüftgelenksdysplasie,
insbesondere in der bereits im März 1999 erschienenen ergänzten und
überarbeiteten 2. Auflage. (ISBN 3-9807236-1-5)

Der Titel lehnte sich an den Glaubenskrieg von 1618-1648 in Mitteleuropa
an, da nach der mit ironischen Spitzen versehenen Darstellung der Autoren
die gegen die Hüftgelenksdysplasie gerichteten Bekämpfungsmaßnahmen in den
Vereinen und Verbänden infolge der bestehenden dogmatischen Auffassungen
nicht nur geradezu kriegerisch, sondern letztlich im Ergebnis auch sinnlos
waren.

Durch seinen Furor teutonicus - sein teutonisches Ungestüm - machte das
Kompendium Furore. Die Autoren Torel/Kammerer verstanden sich nicht nur
auf Wortgefechte und fochten eine scharfe Klinge, sondern fuhren auch
schwere Geschütze auf. Die Kampfhandlungen mit Angriff und Gegenangriff
zwischen ihnen und den Betroffenen aus Industrie und Veterinärmedizin
beschäftigen derzeit noch verschiedene Behörden. Die
Bundestierärztekammer, der Verband für das Deutsche Hundewesen und die
Firma Waltham/Effem boykottierten nach Kartellabsprachen das Buch und
unterdrückten die Berichterstattung darüber in der Tierärzteschaft, in den
Vereinen und in den Medien.

Als diese Maßnahmen die Verbreitung des Kompendiums durch
Mund-zu-Mund-Propaganda nicht verhindern konnten, wurde der VDH von der
BTK und Waltham/ Effem vorgeschoben, um vor dem Landgericht Dortmund ein
Verbot des Buches zu erwirken. Als selbst eine am 23.09.1999 bei der
parteiischen und beeinflussten 7. Zivilkammer erlangte einstweilige
Verfügung den Vertrieb des Buches nicht zu stoppen vermochte, intrigierte
der VDH beim Börsenverein des Deutschen Buchhandels in Frankfurt und
erreichte am 10.02.2000 eine Löschung des Titels im Verzeichnis
lieferbarer Bücher (VLB-Verzeichnis), womit "Der Dreißigjährige Krieg"
faktisch auf den Index verbotener Bücher gesetzt wurde, denn er war über
den Buchhandel nicht mehr oder nur mit erheblichem Aufwand zu erhalten.
Die ersten gerichtlichen Maßnahmen gegen den Börsenverein vor dem
Landgericht Frankfurt scheiterten zunächst, da hinter den Kulissen
zwischen den Richtern die Fäden gezogen und Absprachen zu Gunsten des VDH
und seiner Auftraggeber getroffen worden waren. Nach weiteren Maßnahmen
wird aber das Buch wieder im Verzeichnis geführt und kann über den
Buchhandel bezogen werden.

Mit vorgefassten Entscheidungen, die mit der geltenden Rechtsordnung
unvereinbar sind und jeder rechtlichen Grundlage entbehren, und unter
grober Verletzung des Zivilprozess-Rechts entsprach nunmehr am 16.03.2000
die 7. Zivilkammer des Landgerichts Dortmund den Anträgen des VDH auf ein
Verbot des Buches und schränkte gleichzeitig das Grundrecht der
Pressefreiheit ein. Die Verfahren sind aber noch nicht endgültig und
rechtskräftig, sondern werden vom Kartellsenat des Oberlandesgerichts in
Düsseldorf und vom 3. Zivilsenat des Oberlandesgerichts in Hamm in der
Rechtsmittelinstanz überprüft und entschieden werden.

Dagegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Dortmund inzwischen gegen Christa
Bremer, die 3. Präsidentin des VDH, dessen Geschäftsführer Bernhard Meyer
und dessen ständige Rechtsanwältin Claudia Marienfeldt wegen der Abgabe
einer falschen eidesstattlichen Versicherung und wegen Prozessbetrugs.
Auch gegen den unkorrekten und parteiischen Vorsitzenden Beckers von der
7. Zivilkammer und seine Beisitzerinnen Altemeier und Meyer-Tegenthoff ist
ein Ermittlungsverfahren wegen Rechtsbeugung bei der gleichen
Staatsanwaltschaft anhängig. Gleichzeitig überprüft der Präsident des
Oberlandesgerichts Hamm im Wege der Dienstaufsicht die Manipulationen und
den Verdacht der Korruption in Dortmund.

Bei der Schwerpunktstaatsanwaltschaft für Wirtschafts- und
Medizinkriminalität in Mannheim laufen derzeit Verfahren gegen das aus
BTK, VDH und Waltham/Effem bestehende Trio infernale wegen des Verdachts
des Betrugs, des unlauteren Wettbewerbs und der Korruption mit aktiver und
passiver Bestechung an. Auch die computergestützte Zuchtwertschätzung des
Dr. Beuing am Institut für Tierzucht und Haustiergenetik der Universität
Giessen wird als profitable Scharlatanerie Gegenstand
staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen sein.

Das Trio infernale muss zwangsläufig die Autoren Torel/Kammerer
diffamieren und völlig unglaubwürdig machen, denn wenn deren Behauptungen
zutreffen würden, wären die Spitzen der Kynologie, der Tierärzteschaft und
der Industrie für Tiernahrung wegen ihrer sich über Jahrzehnte
erstreckenden Stümperei und Scharlatanerie in beispielloser Weise blamiert
und kompromittiert. Das Kompendium "Der Dreißigjährige Krieg" wurde somit
zu einem ausgesprochenen Politikum.

Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin

Nach einem weiteren Jahr brachte nunmehr Klaus Dieter Kammerer am
20.09.2000 seine neue Publikation mit dem Titel "Der Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin"
und dem Untertitel "Die Hüftgelenksdysplasie infolge Fehlernährung
als nicht erbliche Skeletterkrankung des Hundes" heraus. (ISBN -9807236-0-7)

In dem neuen Fachbuch stellt K. D. Kammerer in moderater Form und mit um
zahlreiche neue Informationen erweitertem Inhalt die gesamte Entwicklung
der Ernährung des Hundes im vergangenen Jahrtausend bis zum Jahresende
1999 und seine ernährungsbedingten Skeletterkrankungen dar. Die Abhandlung
der übrigen von ihm bezeichneten ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes soll in der anschließend noch im Jahre 2000 erscheinenden
Fortsetzung unter dem Titel "Ernährung und Fehlernährung des Hundes"
erfolgen, in dem auch eingehend über die für die langfristige
Gesunderhaltung des Organismus des Hundes essentiellen bzw.
lebensnotwendigen bioaktiven Substanzen und sekundären Nahrungsstoffe
berichtet wird.

Der Autor fügte Stein um Stein zu einem eindrucksvollen Mosaik in bunten
Farben und stellt ein letztlich eher düsteres Szenario dar:

Die 12 Thesen von Klaus Dieter Kammerer:

"1. Wie in allen westlichen Ländern leiden auch 80-85% der etwa 5,5
Millionen Hunde in der Bundesrepublik mehr oder weniger chronisch und
subchronisch an Adipositas, Leberparenchymschäden,
Stoffwechselerkrankungen, gastrointestinalen Störungen mit
Pankreasinsuffizienz, Herz-Kreislauferkrankungen mit Gefäßsklerose,
Schwächung des Immunsystems mit gehäuftem Auftreten von Allergien,
Infektionen und Karzinomen sowie verschiedenen Erkrankungen des Skelett-
und Bewegungsapparates mit Dysplasien aller Gelenke, besonders jedoch der
Hüftgelenke. Die Lebenserwartung des Hundes ist ganz erheblich reduziert,
wobei der Krebs inzwischen die Statistik der Todesursachen anführt.

2. Ebenfalls 80-85% der Hunde werden ganz oder teilweise mit industriellem
Fertigfutter ernährt, das neben Qualitätsmängeln der verwendeten Rohstoffe
in der Regel methodische Fehler in der Zusammensetzung und im
Herstellungsprozess aufweist. Die Morbidität der vorstehend bezeichneten
Erkrankungen korrelierte in den letzten 30 Jahren zweifelsfrei mit den
Umsätzen der Industrie für Tiernahrung. Insbesondere die
Skelett-Erkrankungen mit der Hüftgelenksdysplasie stehen in direktem
Zusammenhang mit der jahrzehntelangen Fehlernährung des Hundes und sind
ihre direkte Folge.

3. Das Prinzip für die Herstellung moderner Hundenahrung wurde aus der
Massenproduktion von Nutz- und Schlachttieren übernommen, besonders der
Kälber- und Schweinemast. Kälbern und Ferkeln wird eine auf schnelles
Wachstum und Gewichtszunahme berechnete Mischung aus den primären
Nahrungsstoffen
Kohlenhydrate, Proteine, Fette,Mineralstoffe und Vitamine
in den Trog gerührt. Für den Handel werden anstelle der 25 bzw. 50 kg
Säcke des Kälber- und Schweinefutters für den Hund Kleinpackungen und
Dosen mit bis zu 80 % Wassergehalt als Hundefutter konfektioniert und
angeboten.

Dieses Futter unterscheidet sich nur durch hundespezifische,
synthetische Aroma-, Geschmacks- und Lock-Stoffe sowie durch die
aufwendige Verpackung vom Futter für Schlachttiere.

Allenfalls besteht
noch ein Unterschied darin, dass sich im Futter für die Hunde zur
Täuschung der Verbraucher teilweise bis in die Faserstrukturen zu Fleisch
und "fleischigen Brocken" imitiertes Soja befindet. Die gentechnische
Veränderung von Soja führt zu Lipidablagerungen in den Organen und der
Gehalt an Phyto-Östrogenen zu pathologischen Veränderungen am Skelett:

"Frankenstein-Food"

Somit wurde nicht nur der angebliche Erbmodus bei der HD des Hundes aus
der Nutz- und Schlachttierzucht übernommen, sondern auch seine Ernährung.

4. Durch die starke Erhitzung der Rohstoffe in Hochdruckwasserdampf bis zu
250 °C und die anschließende Heißlufttrocknung werden die Kohlenhydrate
zwar aufgeschlossen, die Proteine und Fette aber denaturiert sowie alle
natürlichen Vitamine zerstört. Ebenfalls zerstört oder verändert werden
die für eine langfristige Gesunderhaltung des tierischen Organismus
lebensnotwendigen sekundären Nahrungsstoffe und bioaktiven Substanzen.
Deshalb wird dem Futter anschließend eine standardisierte Mineralstoff-
und Vitaminvormischung zugesetzt, die in der Regel zu hoch dosiert ist.


Die Phyto-Östrogene aber bleiben weitgehend erhalten und greifen mit der
gleichen Wirkung im Organismus wie die endogen gebildeten Sexualhormone
auch in den Knochenstoffwechsel ein, während die Lipidablagerungen zu
einer Sklerose der Blutgefässe und damit zu Hypertonie und Herz- und
Kreislauferkrankungen führen. Aufgrund dieser Fütterungs-Methoden
entstehen beim Hund insbesondere Überernährung, die Osteodystrophia
fibrosa, die Osteochondrose (OCD), hormonelle Dysfunktionen sowie Vitamin
A und D3- Hypervitaminosen und in deren Gefolge pathologische
Skelettveränderungen mit Hüftgelenksdysplasie. Allein durch eine
Überdosierung mit Vitamin D3 in der Nahrung und vitaminisierten
Mineralstoffpräparaten kann die Legg-Calvé-Perthes- Erkrankung mit einer
aseptischen Femur-kopfnekrose und pilz- und walzenförmigen Auftreibungen
entstehen und damit HD. Das meist mit einem Appetizer versetzte
Fertigfutter führt über eine verstärkte Nahrungsaufnahme zu einer mehr
oder weniger ausgeprägten Adipositas und langfristig zu chronischen
Erkrankungen verschiedener Organsysteme, insbesondere von Herz- und
Kreislauf. Die im Labor konzipierte moderne Nutztierernährung wurde
ursächlich für die Hüftgelenksdysplasie des Hundes. Während Kälber und
Schweine nach Erreichen eines Levels an Größe und Gewicht innerhalb von
Monaten mit ihrem pathologisch veränderten Skelett geschlachtet werden,
muss der Hund sich sein Leben lang auf seinen kaputten Knochen
fortbewegen.


5. Die Vererbung der Hüftgelenksdysplasie des Hundes und seiner übrigen
Skeletterkrankungen wurde niemals nachgewiesen. Die ersten nach der
Ätiologie der HD suchenden Veterinärmediziner stellten verschiedene
Hypothesen auf, von denen schließlich die polygene Vererbung den Vorzug
erhielt, weil sich mit ihr scheinbar alles erklären ließ. Spätere Autoren
übernahmen unreflektiert und ohne kritische Überprüfung diese Vermutungen
und schrieben nur ab. Andere schrieben für Geld Gefälligkeitsarbeiten. Es
entbehrt nicht einer gewissen Pikanterie, dass Professor Helmut Meyer als
Ernährungswissenschaftler, Oberassistent und Direktor in spe des Instituts
für Tierernährung an der Tierärztlichen Hochschule Hannover im Jahre 1968
über die Vererbung der HD publizierte, obwohl es sich nicht um sein
Fachgebiet handelte und er von der Genetik des Hundes nichts verstand,
dafür aber bereits sehr gute geschäftliche und finanziell einträgliche
Verbindungen zu Waltham/Effem unterhielt. Letztlich entstand ein
ausgesprochenes Dogma über die polygene (polyfaktorielle,
multifaktorielle) Erblichkeit der Hüftgelenksdysplasie.

6. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie des Geschicks, dass es sich bei
der HD tatsächlich um eine multifaktorielle Erkrankung handelt. Als
Ursachen kommen nämlich verschiedene ernährungsbedingte Grunderkrankungen
in Betracht:

a) Rachitis (Knochenerweichung durch Ca- und Vitamin D3-Mangel)
b) Morbus Moeller-Barlow (Skorbut durch Vitamin C-Mangel)
c) Vitamin A+D3-Hypervitaminosen (toxische Überdosierung)
d) Legg-Calvé-Perthes-Erkrankung (Femurkopfnekrose)
e) Genu valgum (X-Bein)
f) hormonelle Dysfunktionen (Schilddrüsenstörung u. a.)
g) Osteochondrose-Syndrom (degenerative Knorpelerkrankung)
h) Osteodystrophia fibrosa (Knochendystrophie)
i) Adipositas (Fettsucht, Übergewicht)
k) Überlastung bei der Bewegung

Die diesen Grunderkrankungen zu Grunde liegenden Stoffwechselentgleisungen
mit alimentär/hormonellen Dys-Funktionen führen mithin zu Dys-Plasien am
gesamten Skelett des Hundes und reichen von ganz leichten und vielfach
klinisch unerkannt bleiben- den Verlaufsformen bis zu schweren
Deformationen. Da am Hüftgelenk die dynamischen und statischen Kräfte der
Bewegung am stärksten sind, kommt es hier zwangsläufig zuerst zu
Verformungen bzw. Dysplasien. Eine Dysplasie kann aber auch an allen
anderen Gelenken auftreten und man würde sie in mehr oder weniger schwerer
Form bei allen Hunden mit HD finden, wenn man nicht nur die Hüftgelenke
röntgen würde. Bei einem großen Teil der Fälle von Hüftgelenksdysplasie
liegt auch gleichzeitig eine Dysplasie des Schulter-, Ellenbogen und
Kniegelenks vor.

7. Bei der Ätiologie und Pathogenese der Hüftgelenksdysplasie hat deshalb
nur der Begriff der Faktorenkrankheit Bestand, allerdings ohne den Faktor
Gene. Demnach ist die Hüftgelenksdysplasie als Komplikation einer
Stoffwechselerkrankung im Welpen- und Junghundalter und als Symptom einer
generalisierten, alimentär/hormonellen Erkrankung des Skeletts anzusehen
und keineswegs als erblich bedingte isolierte Anomalie von Acetabulum und
Femur.

8. Die multinationalen Konzerne Nestlé (Bonzo, Friskies, Matzinger),
Colgate-Palmolive (Hill's Science Diet), Procter & Gamble (Iams,
Eukanuba), Heinz (Recipe)) und insbesondere Mars mit den
Tochtergesellschaften Waltham und Effem (Schappi, Pedigree Pal, Advance,
Frolic) beherrschen den Multi-Milliarden-Dollar Weltmarkt für
industrielles Hunde- und Katzenfutter und darin 90% des europäischen
Marktes . Daneben haben Ralston Purina (Pro Plan, Purina, Latz) und Royal
Canin (Selection, Size mini-medium-maxi) eine gewisse Bedeutung. Effem ist
in Deutschland Marktführer mit einem Marktanteil von 75-80% bei einem
Markt von 3,5 Milliarden Deutschen Mark und erwirtschaftet bei einem
Umsatz von etwa 2 Milliarden nahezu 1 Milliarde Profit. Hinter den meisten
der vielen kleinen Hersteller stecken zudem diese großen Unternehmen.

9. Diese Firmen verfügen über nahezu unbegrenzte Mittel für die Werbung.
In den westlichen Ländern stehen jährlich um- und zusammengerechnet über
10 Milliarden DM = 10.000 Millionen in den Werbeetats für die
Hundefutterwerbung zur Verfügung. Allein in der Bundesrepublik setzt der
Mars-Konzern mit Waltham und Effem nahezu ½ Milliarde = 500 Millionen DM
jährlich zur Pflege der öffentlichen und nicht öffentlichen Landschaft
ein. Die Gelder werden zunächst für Plakat- und Anzeigenwerbung, für
Fernsehspots sowie für die bezahlten Public Relations Artikel in Zeitungen
und Zeitschriften eingesetzt. Die kynologische Yellow Press ist vollkommen
in der Hand der Industrie für Tiernahrung und kann und darf nur das
veröffentlichen, was im Interesse ihrer Auftraggeber liegt. Kynologische
Vereine und Verbände mit ihren Funktionären genießen erhebliche
finanzielle Zuwendungen. Der VDH und seine Vorstandsmitglieder sind
jährlich Nutznießer in Millionenhöhe und damit völlig abhängig und korrupt
geworden. Während alle diese Gelder gezahlt werden, um Personen und
Stimmen zu kaufen, fließen Schweigegelder an die Parteien, an
Institutionen und an die Justiz.

10. Aber auch die Tierärzteschaft ist inzwischen fest an diese
multinationalen Konzerne gebunden. Dem gegenseitigen Filz verdanken
zahlreiche Tierärzte Arbeit und Brot. Von den 20.000 praktizierenden
Tierärzten in der Bundesrepublik sind ohnehin ca. 20-25% arbeitslos und
weitere 20-25% müssten ihre Praxen schließen, wenn ihnen nicht die
durchschnittlich DM 40.000-50.000 jährlich aus dem Verkauf von Diätfutter
und dem Röntgensystem des Verbandes für das Deutsche Hundewesen zur
Deckung der Praxisunkosten (Miete, Personal) zur Verfügung stehen würden.
Erhebliche Mittel in bar und Naturalien gehen an Studenten der
Veterinärmedizin, an med.-technisches Hilfspersonal und an die Tierärzte
selbst. Die meinungsbildenden Tierärzte bzw. Ernährungswissenschaftler an
den Instituten für Tierernährung sind fast alle geschmiert und reisen auf
Kosten der einzelnen Firmen um die ganze Welt. Sie empfehlen mithin aus
Eigennutz diese Produkte und erzählen den Hundehaltern nur von den
Vorteilen des industriellen Hundefutters, während sie zu den Nachteilen
schweigen. Da die gesamten Werbeetats über die Umsätze und damit über die
Verkaufspreise der einzelnen Marken finanziert werden, bezahlen die
Verbraucher und Hundehalter die Gehirnwäsche, der sie fortwährend
unterzogen werden, noch aus der eigenen Tasche und bedenken dabei nicht,
dass die keineswegs so optimierten Produkte auch noch wesentlich
überteuert sind. In den anderen Ländern liegen gleiche oder ähnliche
Verhältnisse vor.

11. Die vorstehend aufgeführten Unternehmen - insbesondere jedoch Waltham/
Effem - initiierten das Dogma von der Erblichkeit der Skeletterkrankungen
des Hundes zur Kaschierung der methodischen Fehler der industriellen
Tiernahrung und hielten es über drei Jahrzehnte aufrecht. Fast alle
maßgeblichen Veterinäre, die sich in den USA, England und Deutschland mit
der HD befassen oder befasst haben, erhielten irgendwann Zuwendungen von
Waltham/Effem, Ralston Purina oder den anderen. Das Kalkül und die
Marketingstrategien benötigen nicht den gesunden, sondern den kranken
Hund. Die Erkrankungen der verschiedenen Organsysteme infolge der
Fehlernährung gaben den Anstoß zur Innovation des Marktes mit den
zahlreichen Diät-Produkten, die über den Tierarzt vertrieben werden und
dem von den Herstellern nicht nur die jeweiligen Marken frei Haus
geliefert werden, sondern auch die für ihren Einsatz erforderlichen
kranken Hunde. Industrie und Tierärzteschaft unterhalten in den westlichen
Ländern in einem durch und durch korrupten System eine weiße Kragen- und
Kittel-Kriminalität mit dem größten Betrug in der Geschichte der
Veterinärmedizin, einer ausgesprochenen Chronique scandaleuse.

12. Die Fehlernährung des Hundes und das Dogma über die Erblichkeit seiner
Hüftgelenksdysplasie stellen zunächst einen doppelten Irrtum und in
Anbetracht des von der Industrie für Tiernahrung und den besonders in USA,
England und Deutschland in ihren Diensten stehenden Professoren und
Professorinnen an den veterinär-medizinischen Fakultäten der Universitäten
bei der Gesundheit des Hundes geschaffenen und über vier Jahrzehnte
unterhaltenen Desasters den Jahrtausendirrtum der Veterinärmedizin dar:
Millionen Hunde in aller Welt wurden nämlich in diesem Zeitraum krank- und
zu Tode gefüttert. Durch eine Reform der Hundeernährung mit einer
Verbesserung der Qualität und Beseitigung der methodischen Fehler bei der
Herstellung ließe sich in wenigen Jahren die Morbidität bzw.
Erkrankungsrate der zahlreichen ernährungsbedingten Erkrankungen des
Hundes signifikant senken. Insbesondere könnten die Skelett-Erkrankungen
mit der Hüftgelenksdysplasie zumindest erheblich reduziert werden."

Dieses Exposé ist urheberrechtlich geschützt. Die dadurch begründeten
Rechte, insbesondere die der Übersetzung, des Nachdrucks, des Vortrags,
der Entnahme von Abbildungen, der Funksendung, der Mikro-verfilmung oder
der Vervielfältigung auf anderen Wegen und der Speicherung in
Datenverarbeitungsanlagen, bleiben bei auch nur auszugsweiser Verwertung
vorbehalten. Die Urheberrechte liegen bei Transanimal und Klaus Dieter
Kammerer.


Fassung vom 20.09. 2000
www.transanimal.de                                                                                                              

(Anmerkung: Die Webseite von Transanimal wird immer wieder "zerschossen", und auch Links dorthin funktionieren selten lange, deshalb hoffe ich, dass der Artikel hier zum Nachlesen und Nachdenken beiträgt.)  
  
Ich habe im Übrigen noch eine 13te These für Sie, aus eigener Feder:
 
Frühkastrationen, die den gesamten Stoffwechsel des Hundes aus der Bahn werfen, öffnen der HD ebenfalls die Tür, -und nicht nur der HD!! Informieren Sie sich "spaßeshalber" über das Klinefelter Syndrom, und erfahren Sie, was Testosteron alles kann und wofür es so dringend gebraucht wird. Und was dem Körper für Schäden entstehen, wenn man die Testosteronzufuhr unterbindet!
Sie können das Erfahrene auf den Hundeorganismus übertragen, problemlos, lassen Sie sich nichts Gegenteiliges erzählen. Schon gar nicht von den Tierärzten, die Ihnen (oftmals nur um einer "besseren" Leinenführigkeit willen!!! -was im Übrigen völliger Quatsch ist) 200€ abknöpfen. Der Hundeorganismus, respektive der Stoffwechsel, ist dem menschlichen sehr ähnlich, sonst hätte man Hunde nicht für die Erforschung des Hungerstoffwechsels und der Zuckerkrankheit (z.B.) zigtausendfach gebraucht/missbraucht.
 
N.S. Ich spreche nicht von Streunerkatzen oder medizinisch unerlässlichen OP`s.
Aber dass es einfach Usus geworden ist, sich mitten im Wachstum befindliche, Tiere diesem schweren Eingriff zu unterziehen, ist unsäglich.
Lesen Sie bei Interesse auch -unsere Fehler-.
weitere wirklich wichtige Adressen auf dieser Seite, die ich in langer Kleinarbeit gesammelt habe:

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